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Praxiswissen

Die Vorteile eines Ausgabeautomaten für Arbeitskleidung

Auf einen Blick

  • Ein Ausgabeautomat für Arbeitskleidung gibt Berufs- und Funktionskleidung zu jeder Tages- und Nachtzeit aus, ohne dass eine Ausgabestelle besetzt sein muss.
  • Beschäftigte identifizieren sich per RFID-Karte, Chip oder PIN; nahezu alle gängigen Kartentypen sind lesbar.
  • Berechtigungen und Mengenlimits lassen sich pro Mitarbeiter oder pro Gruppe und Abteilung hinterlegen.
  • Jede Entnahme wird gebucht, ist dem Mitarbeiter zugeordnet und nach Kostenstelle und Abteilung auswertbar; die Daten lassen sich als CSV exportieren.
  • Kunden berichten von 25 bis 35 Prozent weniger Schwund und Verbrauch.

In vielen Betrieben hängt die Ausgabe von Arbeitskleidung an einer Person, einem Schlüssel und einer festen Uhrzeit. Wer in der Frühschicht eine beschädigte Jacke ersetzen muss, wartet auf das Lager. Wer nachts arbeitet, legt sich vorsorglich einen eigenen Vorrat in den Spind. Beides kostet Arbeitszeit, verzerrt den Bestand und macht den tatsächlichen Verbrauch schwer nachvollziehbar.

Warum die manuelle Kleiderausgabe mehr kostet als gedacht

Was eine Hose oder ein Kittel im Einkauf kostet, ist selten der teure Teil. Teuer sind die Wege drumherum: das Suchen im Lager, die Übergabe, die handschriftliche Liste, die Rückfrage in der Buchhaltung, welche Abteilung den Artikel eigentlich bekommen hat. Dazu kommen Bestände, die niemand genau kennt. Wenn nicht sichtbar ist, wie viele Größen noch vorhanden sind, wird entweder zu viel bestellt oder es fehlt genau die Größe, die gebraucht wird.

Ein zweiter Punkt ist die Zurechenbarkeit. Solange Ausgaben nur in einer Liste stehen, lässt sich im Nachhinein kaum belegen, wer wann welchen Artikel erhalten hat. Damit fehlt die Grundlage, um auffälligen Verbrauch überhaupt zu erkennen.

Was ein Ausgabeautomat für Arbeitskleidung übernimmt

Ein Ausgabeautomat stellt Arbeitskleidung, Funktionskleidung und die dazugehörige Schutzausrüstung direkt dort bereit, wo gearbeitet wird. Die Beschäftigten identifizieren sich per RFID-Karte, Chip oder PIN und entnehmen den Artikel selbst. Ein Ausgabepersonal ist dafür nicht nötig, und die Ausgabe ist nicht an Öffnungszeiten des Lagers gebunden.

Hinterlegt wird dabei nicht nur, wer entnehmen darf, sondern auch was und wie viel. Berechtigungen und Mengenlimits lassen sich pro Mitarbeiter oder pro Gruppe und Abteilung vergeben. Eine Instandhaltungsgruppe kann damit andere Artikel abrufen als die Produktion, ohne dass jemand die Ausgabe überwachen muss.

  • Ausgabe rund um die Uhr, auch in Rand- und Nachtschichten
  • Identifikation per RFID-Karte, Chip oder PIN
  • Berechtigungen und Mengenlimits je Mitarbeiter oder je Gruppe und Abteilung
  • Acht Bediensprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Rumänisch, Polnisch, Russisch, Ukrainisch und Arabisch

Größen und Bestände ohne Suchaufwand

Gerade bei Kleidung ist die Größenvielfalt der eigentliche Aufwand. Jede Position gibt es mehrfach, und jede Größe hat ihren eigenen Bestandsverlauf. Jede Größe lässt sich als eigene Position anlegen. Die Beschäftigten wählen am Bildschirm aus, was sie brauchen.

Der Protectomat ist in zwei Bauformen erhältlich, als Fachautomat in Trommelbauweise und als Schrankautomat. Bis zu 810 Ausgabefächer sind möglich, die Fächer selbst gibt es in drei Grundgrößen und neun Kombinationen. Damit lassen sich flache Artikel wie Handschuhe und voluminöse Artikel wie Jacken oder Overalls in derselben Ausgabestelle unterbringen.

Nachvollziehbare Entnahmen statt Schätzwerte

Jede Entnahme wird gebucht und ist dem Mitarbeiter zugeordnet. Aus diesen Buchungen entsteht eine Auswertung nach Kostenstelle und Abteilung, die sich als CSV exportieren und in der eigenen Kostenrechnung weiterverwenden lässt. Statt einer Schätzung am Jahresende steht damit fest, welcher Bereich welche Mengen verbraucht.

Das wirkt auf zwei Ebenen. Zum einen wird sichtbar, wo der Verbrauch aus dem Rahmen fällt, und zwar früh genug, um darüber zu sprechen. Zum anderen verändert die reine Nachvollziehbarkeit das Entnahmeverhalten. Rückmeldungen aus Kundenbetrieben nennen 25 bis 35 Prozent weniger Schwund und Verbrauch.

Für Leihartikel gibt es zusätzlich die Rückgabe. Defekte Leihartikel lassen sich bei entsprechender Konfiguration sperren, sodass ein beschädigtes Teil nicht erneut in den Umlauf geht.

Was das für die Materialausgabe im Betrieb bedeutet

Ob sich eine automatisierte Ausgabe lohnt, hängt weniger am Sortiment als an der Zahl der Ausgabevorgänge und an der Zahl der Nutzer. Wo viele Beschäftigte in mehreren Schichten regelmäßig Kleidung und Verbrauchsmaterial benötigen, ersetzt eine Ausgabestelle vor Ort einen erheblichen Teil der Lagerwege. Der Protectomat wird in Deutschland entwickelt, produziert und betreut, die Lieferzeit liegt bei etwa vier Wochen, die Inbetriebnahme erfolgt in der Regel an einem Tag durch MSK-Techniker. Angebunden wird über LAN, WLAN oder Mobilfunk, ein Zugriff auf das Firmennetz ist dafür nicht erforderlich. Betrieben werden kann das System im Eigenbetrieb, mit Befüllservice durch MSK oder als Konsignationslager. Wie sich Arbeitskleidung, Verbrauchsmaterial und C-Teile in einer gemeinsamen Ausgabestelle abbilden lassen, zeigt die Übersicht zum Materialausgabeautomat.

Vom Beitrag zur Lösung

Materialausgabe im eigenen Betrieb prüfen

Wir schauen uns Ihr Sortiment, die Bedarfspunkte und die Nutzergruppen an und leiten daraus eine passende Ausgabelösung ab – vom Fachautomaten bis zum Konsi-Lager.

Kassem Taleb, Geschäftsführer von MSK Protect24, mit ausgewählten PSA-Artikeln aus dem Protectomat-Sortiment

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